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WIGEV-Pflegewohnhäuser sparen pro Jahr 750 Tonnen CO2 und 300.000 Euro Stromkosten ein

WIGEV-Pflegewohnhäuser sparen pro Jahr 750 Tonnen CO2 und 300.000 Euro Stromkosten ein

Wien (OTS) – Als vor 14 Jahren die ersten neu errichteten Pflegehäuser des Wiener Gesundheitsverbundes in Betrieb gingen, waren bei der Beleuchtung noch Neonröhren „state of the art“. Mittlerweile sind aber die LED-Leuchtkörper deutlich günstiger und damit effektiver geworden. „Daher haben wir geprüft, wo in unseren Häuser eine LED-Umrüstung technisch und finanziell Sinn macht. Vor allem alle öffentlich zugängigen Bereiche, wo ab der Dämmerung die ganze Zeit Licht leuchten muss, haben sich herauskristallisiert – also Gänge, Aufenthaltsräume, die Lobby, etc.“, erläutert Johannes Nadlinger Direktor der Teilunternehmung Pflegehäuser (TU PWH) des Wiener Gesundheitsverbundes (WIGEV).

Stromkosten um rund 300.000 pro Jahr gesenkt

Dabei war die Umrüstung technisch nicht immer ganz einfach. Bei einigen Deckenleuchten konnten die Neonröhren nicht eins zu eins durch LED-Lampen ersetzt werden. Hier war Bastelarbeit und Know-how der TU PWH-Techniker*innen gefragt. Und jetzt konnte die LED-Umrüstung in den bereits beschriebenen Bereichen abgeschlossen werden. Die Bemühungen haben sich ausgezahlt: jetzt werden jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom weniger verbraucht. „Das jährliche Einsparungspotenzial bei den aktuellen Strompreisen liegt bei rund 300.000,- Euro. Als öffentlicher Gesundheitsdienstleister zeigen wir einmal mehr, dass wir die medizinische- und pflegerische Spitzenversorgung in unserer Stadt mit Kostenkontrolle verbinden können.“, betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

750 Tonnen weniger CO2-Emssionen

Das Sparpotenzial ist ab er auch in anderer Hinsicht enorm. Die Umrüstung bringt neben der deutlich längeren Lebensdauer der LED-Lampen auch weitere große Vorteile, die Wien einen Schritt weiter Richtung klimaneutrale Stadt bringen. „Diese technisch nachhaltige LED-Umstellung ist auch enorm wichtig für die städtischen Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. Mit dieser Initiative sparen die Pflegehäuser des Wiener Gesundheitsverbundes auch jährlich rund 750 Tonnen CO2-Emissionen – das ist so viel, wie 500 Pkw im Schnitt pro Jahr emittieren.“, freut sich Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky, „Ich danke den Verantwortlichen in den WIGEV-Pflegehäusern für ihr Engagement!“

Weitere LED-Umrüstung und zusätzliche PV-Anlagen geplant

Und dieses Engagement setzt sich weiter fort. „Wir prüfen jetzt, ob ein aktiver vorzeitiger LED-Tausch – also nicht erst bei Ausfall – auch in den Bewohner*innen-Zimmern wirtschaftlich sinnvoll ist.“, kündigt TU PWH-Direktor Nadlinger an. Auch die Installation weiterer Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von WIGEV-Einrichtungen wird erhoben. Bisher sind drei PV-Anlagen in Betrieb: Pflege Baumgarten, Pflege Liesing und Klinik Floridsdorf.

Zusatzinformationen zu den Pflegewohnhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes

Die Pflegewohnhäuser sind in einer Teilunternehmung des Wiener Gesundheitsverbundes (TU PWH) gebündelt. Insgesamt besteht diese Teilunternehmung Pflege, deren Direktion am Areal der Pflege Baumgarten (14., Wien-Penzing) sitzt, aus neun modernen Pflegewohnhäusern und einem Sozialtherapeutisches Zentrum in Ybbs (NÖ). Diese zehn Pflege-Einrichtungen bieten Platz für rund 2.800 Bewohner*innen und sind Arbeitsstätte für knapp 3.800 Mitarbeiter*innen.

Die modernen Einrichtungen stehen Wiener*innen, die nicht mehr zuhause betreut werden können, zur Verfügung – unabhängig von ihrer finanziellen Situation. Das Leistungsangebot - Pflege und Medizin rund um die Uhr sowie diverse Therapieangebote - richtet sich an hochgradig pflegebedürftige und multimorbide Menschen in instabilen Gesundheitszuständen.

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